6 Jahre Paris – 6 Jahre Bla Bla Bla

Das Pariser Abkommen ist weltweit der Referenzpunkt der Klimabewegung. 2015 haben diesen völkerrechtlichen Vertrag 195 Staaten unterschrieben. Sie einigen sich darin, die globale Erderhitzung auf „deutlich unter 2°C, möglichst auf 1,5°C“ zu begrenzen. Dieser Vertrag dient der Klimabewegung deshalb dazu, Regierungen dieser Staaten auf die Einhaltung der 1,5°C-Grenze festzunageln. Was zwar okay klingt im Vertrag, reicht leider nicht aus: Der Vertrag wurde vor sechs Jahren unterzeichnet, und trotzdem steigen die Emissionen weiter an.

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Busstreik? Ja bitte!

Die Busfahrer:innen streiken mal wieder. Überall sieht man viele Fahrgäste, die verzweifelt versuchen von A nach B zu kommen. Genau an diesen Streiktagen wird sichtbar, wie wichtig ein funktionierender ÖPNV ist, denn tausende Menschen in ganz Tübingen sind tagtäglich darauf angewiesen.

Ein gut ausgebauter und kostenloser ÖPNV ist aber auch für die Bekämpfung der Klimakrise essentiell. Durch eine Abnahme des motorisierten Individualverkehrs sinken Emissionen, es entsteht mehr Platz für Fahrrad- und Fußwege und die klimaschädliche Produktion von Autos wird weniger. Im Kampf gegen die Klimakrise führt demnach kein Weg an der Verkehrswende vorbei.

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Nachbericht: Antikapitalistischer Block beim Klimastreik in Tübingen

Unsere Wahl – Kampf dem Kapital!

Am Freitag, 24. September 2021, gingen wir gemeinsam mit Fridays For Future auf die Straße. Im Rahmen eines antikapitalistischen Blocks zogen wir unter dem Motto „Es gibt keinen grünen Kapitalismus“ mit ca. 100 Personen durch Tübingen.

Mit vielen Schildern, Transparenten und lautstarken Parolen konnten wir unsere Inhalte kämpferisch auf die Straße tragen. Zu lesen war zum Beispiel „Koloniale Ausbeutung stoppen! Solidarität mit Klimakämpfen überall“ oder „Konzerne enteignen! Werke erhalten, Produktion umstellen!“. Begleitet wurden diese Inhalte von Parolen wie „Hinter dieser Krise steht das Kapital, der Kampf um Befreiung ist international“. Als zur weiteren Untermalung des Blocks grüner Rauch gezündet wurde, war das „a – anti – anticapitalista“ kaum zu überhören. Auch als die Demo am Lustnauer Tor an den Gebäuden der Deutschen Bank und Sparkasse vorbeizog, ertönten laute
„Brecht die Macht der Banken und Konzerne“-Rufe. Auf der Abschlusskundgebung hielten wir eine Rede, bei der wir die Notwendigkeit einer antikapitalistischen Gegenmacht beim Kampf für Klimagerechtigkeit betonten. Diese gilt es in Zukunft als solidarische Ergänzung zu bereits bestehenden Klimagruppen zu organisieren.

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+++ Offenes Klimatreffen am 27. März + 19 Uhr + Nauklerstraße 50 +++

Was nie zur Wahl steht: Klimaschutz, Frieden, soziale Gerechtigkeit. Alles muss man selber erkämpfen!

Wir sind der Ansicht, dass es in einem von Konkurrenzkampf und Profitzwang getriebenem System keine sozialen Antworten auf die Klimakrise geben kann. Deshalb haben wir uns vor mehr als drei Jahren als Antikapitalistisches Klimatreffen zusammengeschlossen und sind seither in Tübingen aktiv gegen Klimakrise und für Klimagerechtigkeit.

Zuletzt waren wir vor allem mit den Tübinger Busfahrer:innen auf der Straße. Wir stärken ihnen bei ihrem Arbeitskampf den Rücken. Wir sind aber auch Teil von Protesten gegen die Haushaltskürzungen gewesen, waren bei Massenprotesten wie etwa gegen die Internationale Automobilausstellung in München dabei, haben Lützerath mitverteidigt und wir organisieren auch inhaltliche Veranstaltungen.

Das spricht dich an? Dann freuen wir uns, dich kennenzulernen!
Werde aktiv für Klimagerechtigkeit und gegen Klimakrise und Kapitalismus. Beim Offenen antikapitalistischen Klimatreffen. Immer am 4. Donnerstag im Monat von 19 bis 21 Uhr.

Bring auch gerne deine Freunde oder Kollegen mit – Vorwissen braucht ihr keins! 🙂

Wir treffen uns das nächste mal kommende Woche, am 27. März um 19 Uhr im Linken Zentrum Trude Lutz in der Nauklerstraße 50.

 

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