Gemeinsam mit einigen befreundeten Gruppen und Klimatreffen aus ganz Deutschland rufen wir unter dem Motto „Enerieversorgung in unsere Hände – Imperialismus bekämpfen“ zu einem gemeinsamen Aktionswochenende vom 10. bis 12. Juni 2022 auf. Wir wollen die Machenschaften deutscher Kapitalist:innen in der Welt offenlegen und angreifen. Kommt mit, macht mit und beteiligt euch! Untenstehend findet ihr den kompletten Aufruf. Auf der Webseite „Energie und Imperialismus“ findet ihr zudem noch weitere Informationen zum Aktionstag und den Hintergründen.
Archiv des Autors: toakt
[Rt] Soli-Demo mit dem Klimacamp Reutlingen am 13.5.
Mitte April wurde das Reutlinger Klimacamp von zwei Rechten angegriffen. Aus diesem Grund ruft Fridays for Future Reutlingen am 13. Mai um 17 Uhr zu einer Solidaritäts-Demonstration auf. Denn wir lassen uns nicht einschüchtern. Weder von staatlicher Repression wie gerade bei den Verurteilungen gegen Klimaaktivist*innen in München, die 2021 gegen die Automobilausstellung aktiv geworden sind – noch von den Angriffen von Rechten.
Wir stehen Seite an Seite mit den Reutlinger Klimaaktivist*innen und werden deshalb auch in die Nachbarstadt fahren. Schließt euch an und kommt zum Zugtreffpunkt! Gegen rechte Angriffe und für den Klimakampf von unten!
Zugtreffpunkt: Freitag 13.5. | 16.15 Uhr | Hauptbahnhof Tübingen
[Bericht] Antikapitalistische Beteiligung am 1. Mai in Tübingen
+++ Kämpferischer 1. Mai in Tübingen +++ antikapitalistischer Block auf der DGB-Demo +++ gemeinsame Kundgebung und Fest im Anschluss +++
Für den diesjährigen Arbeiter*innenkampftag haben wir zum ersten Mal als „Initiative antikapitalistischer 1. Mai“ zu einer Beteiligung auf der DGB-Demo in Tübingen aufgerufen. Unserem Aufruf schlossen sich viele Menschen an, die unter dem Motto „Am 1. Mai als Klasse kämpfen! Gegen Krieg, Krise und Kapitalismus“ auf die Straße gegangen sind.
Wir arbeiten selbst in der Pflege, im Handwerk, in der Gastro und in Kulturbetrieben, sind studentische Hilfskräfte, Schüler*innen und Studierende. Gemeinsam sind wir über die Zeit in Tübingen und Umgebung aktiv gegen Nazis, für Klimagerechtigkeit, in den Gewerkschaften, gegen Rassismus und gegen Krieg. In diesen Auseinandersetzungen stoßen wir immer auf Widersprüche, welche sich im Kapitalismus nicht vollständig auflösen lassen. Eine klassenkämpferische und klar antikapitalistische Beteiligung am 1. Mai in Tübingen ist für uns deshalb der logische Schritt! Weiterlesen
Solidarität mit dem Klimacamp Reutlingen!
Am Sonntag, 10. April 2022, wurde das Klimacamp in Reutlingen von zwei Unbekannten angegriffen – sehr wahrscheinlich von Rechten. Diese haben eine Tränengaspatrone aus einer Schreckschusswaffe in das Innere eines Zeltes abgefeuert, in dem sich zwei 15-jährige Aktivist*innen befanden. Bis auf einen Hustenreiz wurde zum Glück niemand physisch verletzt. Weiterlesen
Am 1. Mai auf die Straße: Gegen Krieg, Krise und Kapitalismus!
Am 1. Mai auf die Straße: Gegen Krieg, Krise und Kapitalismus!
Rein in den antikapitalistischen Block auf der DGB-Demo in Tübingen
Sonntag, 1. Mai | 10:30 Uhr | Europaplatz Tübingen |
Im Folgenden teilen wir den Aufruf der „Initiative Antikapitalistischer 1. Mai Tübingen“ mit euch!
Seit über 100 Jahren gehen international Arbeiter*innen am 1. Mai auf die Straße, um für die Interessen der lohnabhängigen Klasse zu kämpfen. Als antikapitalistische Bewegung mit Klassenstandpunkt beteiligen wir uns seit Jahren am 1. Mai in Tübingen – in diesem Jahr zum ersten Mal in Form eines antikapitalistischen Blocks. Denn das kapitalistische System schlingert von einer Krise in die nächste – höchste Zeit, dass wir Perspektiven entwickeln wie wir den Kapitalismus überwinden können! Schließt euch dem antikapitalistischen Block an und lasst uns Krieg, Krise und Kapitalismus den Kampf ansagen!
Zement: Giftmüll, CO2 und Umweltzerstörung? Nicht mit uns!
Wir werden am 23. April gemeinsam mit unserem Aktionsbündnis Zement Zollernalb-Tübingen-Reutlingen auf der Neckarbrücke stehen und bei einem Infostand ansprechbar sein!
Es geht darum, was wir als Aktionsbündnis machen, was Holcim für ein Konzern ist und was für eine Umweltzerstörung durch Giftmüll-Verbrennung und Co. im Zementwerk in Dotternhausen passiert. Weiterlesen
Klimakiller Zement: Wie die Zementindustrie Mensch und Natur ausbeutet
Die Zementproduktion ist für bis zu 8% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ein Zementwerk liegt ganz in der Nähe von Tübingen, in Dotternhausen. Und auch hier werden Interessen der Industrie von der Politik hofiert. Das Profitstreben der Konzerne steht im krassen Gegensatz zu einem effektiven Klimaschutz, lasst uns deshalb gemeinsam den Klimakampf aufbauen. Klimakampf ist Klassenkampf! Deshalb sind wir seit Beginn des Jahres Teil des „Aktionsbündnis Zement Zollernalb-Reutlingen-Tübingen“. Das Aktionsbündnis wehr sich hier vor Ort gegen den weltweiten Raubbau an Mensch und Umwelt im Rahmen der Zementproduktion. Konkret geht es um ein Zementwerk von LafargeHolcim in Dotternhausen. Weiterlesen
23.4. System Change Not Climate Change – Vortrag und Diskussion
„System change not climate change“ lautet der Schlachtruf der Klimabewegung. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Klimagerechtigkeit sich im Kapitalismus nicht umsetzen lässt. Aber warum eigentlich? Wie funktioniert der Kapitalismus und was bedeutet das für das Verhältnis zur Natur? Was hat das mit Klassenkampf zu tun und wie lassen sich Verbindungen zwischen Klimagerechtigkeitsbewegung und Arbeiter*innenbewegung schlagen? Und vor allem: Wie lässt sich dieses System denn überwinden? Weiterlesen
Broschüre: RWE, Lützerath, Eckardt Heukamp und die Enteignung
RWE sorgt im rheinischen Braunkohlerevier schon seit Jahrzehnten für die Umsiedlung von ganzen Dörfern, damit sie die darunterliegende Braunkohle freilegen und abtragen können. Dieses Schicksal erfasst auch das umkämpfte Dorf Lützerath, obwohl die unter dem Dorf liegende Kohle nicht notwendig ist für unsere Energieversorung. Wird diese Kohle jedoch abgebaggert und verbrannt, wird die 1,5°C Grenze überschritten werden. Die meisten Bewohner*innen sind bereits umgezogen, doch ein letzter Landwirt wehrt sich juristisch gegen seine Enteignung. Aktivist*innen unterstützen ihn. Im Zuge der Kämpfe um Lützerath beschäftigt sich diese Broschüre mit Heukamps Enteignung – denn Enteignung ist nicht gleich Enteignung. Darüber haben wir einen Text geschrieben. Weiterlesen
[Lützerath] Tag X kommt – haltet euch bereit!
Wir befinden uns im Jahre 2022 n. Chr. Ganz Deutschland duckt sich vor dem Energiekonzern RWE. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Klimaaktivist*innen bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Ausbeuter von Mensch und Natur Widerstand zu leisten.
Allein für den Tagebau Garzweiler wurden in NRW schon 14 Dörfer abgebaggert, sechs Dörfer sind aktuell von der Umsiedlung betroffen. Auch das Dorf Lützerath ist wegen der Ausweitung des Braunkohletagebaus Garzweiler unmittelbar vom Abriss bedroht. Seit 2006 werden die knapp 100 Einwohner*innen durch den Tagebaubetreiber RWE umgesiedelt. Weiterlesen