Neues TOAKT-Merch bei der Eröffnungsfeier des Linken Ladens „Trude Lutz“

Wir haben neues Merch! In den letzten zwei Wochen haben wir fleißig gesiebdruckt und können jetzt stolz die allerersten TOAKT-Shirts präsentieren.

Und wie komm‘ ich da jetzt ran? Zu kaufen gibt’s das Merch bei der Eröffnungsfeier der „Trude Lutz“ am Sonntag, 11. Juni. Denn es ist endlich soweit: Mit dem Linken Laden „Trude Lutz“ in der Münzgasse 4 eröffnet jetzt offiziell ein Stück politische Infrastruktur, der ganz explizit für politische Arbeit da ist, in dem aber auch die linke Bewegung in Tübingen zusammenkommen und wir uns vernetzen können. Das muss gefeiert werden! Ab 12 Uhr gibt es am Sonntag buntes Programm in der Trude, mit Tombola, leckerem Essen, einer politischen Stadtführung und vielem mehr.
Auch für uns als TOAKT ist der Linke Laden ein wertvoller und bereits vielgenutzter Raum. Schon seit mehr als zwei Monaten finden unsere Plena dort statt. Deshalb sind wir am Sonntag natürlich auch mit einem Infostand und ein paar Überraschungen am Start.

Details zum Merch: Unser Merch wird es in rot, schwarz und grün für 15€ (10€ wenn ihr grad knapp bei Kasse seid) zu kaufen geben. Es gibt sowohl Shirts die hinten bedruckt sind, als auch ein paar mit dem Motiv vorne. Vielen Dank ans Epplehaus fürs Zur-Verfügung-Stellen der Siebdruckpresse!

Wir freuen uns auf euch bei der Eröffnungsfeier!

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Vortrag Repression und Klima am 13. Juni

Vortrag zu Repression gegen die Klimabewegung | 13.06. | 19 Uhr | Münzgasse 4

Die Klimabewegung wird in letzter Zeit immer wieder mit Repressionen überzogen. Zuletzt hat es die Letzte Generation mit Hausdurchsuchungen und Ermittlungen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung getroffen. Im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Internationale Automobilausstellung IAA 2021 gibt es jetzt gerichtliche Repression: Am 22. Juni steht in München ein Klimaaktivist vor Gericht. Ihm wird tätlicher Angriff gegen einen Polizeibeamten nach §114 vorgeworfen.

Im Vorfeld zur solidarischen Prozessbegleitung am 22. Juni wird das Klimatreffen Stuttgart am Dienstag, 13. Juni im Linken Laden zu Besuch sein und die zunehmende Repression gegen die Klimabewegung, in Deutschland wie international, in einem Vortrag einordnen. Welche Rolle spielt der Staat, wenn er immer härter gegen berechtigten Widerstand vorgeht? Wie ist der §114, der im Zusammenhang mit den Protesten gegen G20 2017 geschaffen wurde, politisch einzuordnen? Und welche Konsequenzen müssen wir als Klimabewegung aus alledem ziehen?

Gemeinsam lassen wir Repression gegen die Wand fahren! Wir müssen uns damit auseinandersetzen, wie der Staat versucht, unseren Widerstand klein zu halten und dem solidarisch entgegentreten. Kommt deshalb am Dienstag zum Vortrag und am 22. mit zur solidarischen Prozessbegleitung! Informationen dazu folgen.

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Zentraler Busstreik in Stuttgart

Heute morgen haben wir uns gemeinsam mit den Busfahrer*innen aus Tübingen auf den Weg nach Stuttgart zum Zentralstreik gemacht. Nach einem Kaffee am Betriebshof gings mit drei Hybridbussen los. Vom Gewerkschaftshaus haben wir gemeinsam Banner und Schilder durch die Stadt bis zum Schillerplatz getragen. Mit den Busfahrern und uns waren auch das Klimatreffen Stuttgart und Fridays for Future Reutlingen auf der Straße.

Klimakampf heißt Klassenkampf: Nur zusammen mit den Beschäftigten im ÖPNV können wir eine soziale Verkehrswende von unten erkämpfen. Weiterlesen

Der Klassenjustiz eine kleben – Solidarität mit der Letzten Generation!

Der Klassenjustiz eine kleben – Solidarität mit der Letzten Generation!

Am Mittwoch 24.5. gab es in sieben Bundesländern Razzien bei Aktivist*innen und Unterstützer*innen der Letzten Generation. Möglich gemacht hat das ein Verfahren um den §129, der Letzten Generation wird also vorgeworfen eine kriminelle Vereinigung zu sein. Der sogenannte Schnüffelparagraph rechtfertigt Hausdurchsuchungen, Bespitzeln, Abhören und weitere Eingriffe in die Privatsphäre rein auf Grund von Gesinnung und diffuser Gruppenzugehörigkeit. Derzeit werden zahlreiche 129er-Verfahren gegen linke Kräfte geführt. Nun gewinnt Repression speziell gegen die Klimabewegung eine neue Qualität, der wir uns gemeinsam und entschlossen entgegen stellen müssen.

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Streiktag in Reutlingen

Heute ist kein Arbeitstag, heute ist Streiktag! Die Gewerkschaft Ver.di rief nach der gescheiterten dritten Verhandlungsrunde zum Warnstreik auf. Selbstverständlich waren wir wieder mit am Start!

Der Arbeitgeberverband WBO hat sich mit seinem Angebot kein Stück auf die Beschäftigten zubewegt: Das Angebot bedeutet Reallohnverlust und ist für die Busfahrer*innen ein Schlag ins Gesicht. Deshalb kamen in Reutlingen die Busfahrer*innen aus der Region zusammen und setzten ein deutliches Zeichen: Der Busverkehr in Tübingen und der Region steht still! Eine laute Demo zog durch die Stadt in Richtung Bahnhof, wo die Kundgebung stattfand. Wir vom Klimatreffen waren mit dabei und haben gemeinsam mit Fridays for Future Reutlingen eine Rede gehalten. Wir bleiben dabei: Eine sozialgerechte Verkehrswende geht nur gemeinsam mit den Beschäftigten und muss erstreikt werden!

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Aktion zur Verhandlungsrunde TV pOBus: Mehr Lohn jetzt!

Gestern Abend haben wir dem Hotel Fortuna in Reutlingen einen Besuch abgestattet. Dort findet heute, am 20. Mai, die dritte Verhandlungsrunde der Tarifrunde im privaten Omnibusgewerbe statt. Den verhandelnden Arbeitgebern haben wir ein paar Willkommensgeschenke hinterlassen, denn ihr letztes Angebot war völlig inakzeptabel. Mit Schildern, Sprühkreide und einem Banner haben wir unsere Solidarität mit den Busfahrer*innen verdeutlicht, denn für uns ist klar: Ein besserer Lohn ist unabdingbar! Eine soziale Verkehrswende gibt’s nicht umsonst: Die Kosten müssen die Arbeitgeber tragen, statt sie auf die Beschäftigten oder die Verbraucher*innen abzuwälzen. Guten ÖPNV gibt es nur mit gutem Lohn. Deshalb, lieber WBO: Her mit der Kohle!

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Streikunterstützung bei den Busfahrer*innen

Heute haben in ganz Baden-Württemberg die Beschäftigten des privaten Omnibusgewerbes gestreikt. Auch in Tübingen, geprägt von vielen kleinen privaten Busunternehmen, wurde zum Streik aufgerufen. Wir als Klimaaktivist*innen haben die Busfahrer*innen bei ihrem Arbeitskampf unterstützt. Denn uns ist klar, eine klimagerechte Zukunft braucht guten ÖPNV – und guter ÖPNV braucht bessere Arbeitsbedingungen! Weiterlesen

16.5. 10 Uhr: Morgen streikt der TüBus! Auf zum Busbahnfhof!

Morgen streiken die Tübinger Busfahrer*innen wieder. Und das ist klasse. Denn eine soziale Verkehrswende bekommen wir nicht geschenkt. Schlechter Lohn, schlechte Arbeitsbedingungen – das kann nicht sein bei einer so wichtigen und verantwortungsvollen Arbeit! Das allein ist schon Grund genug, sich mit den Arbeitskämpfen solidarisch zu zeigen.

Busfahrer*innen und Klimabewegung stehen Seite an Seite im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und einen klimagerechten öffentlichen Nahverkehr. Unterstützt die Kolleg*innen bei ihrem Streik und kommt morgen um 10 Uhr zum Tübinger Busbahnhof!

Busstreik und Klimatreffen? Hä? Worum gehts da überhaupt? Wenn ihr euch das grade fragt, dann schaut bei unserem Q&A vorbei, das wir oben angepinnt haben!

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Q&A zur aktuellen Tarifrunde pOBus

Wahrscheinlich habt ihr es mitbekommen: Neulich haben die Tübinger Busfahrer*innen gestreikt. Am 1. Mai endete die Friedenspflicht ihres Tarifvertrags, das heißt ab diesem Tag durfte theoretisch gestreikt werden und eine neue Tarifrunde hat begonnen. Doch was genau hat es mit dieser Tarifrunde auf sich und was haben wir als Klimatreffen damit zu tun? Das klären wir jetzt!

Warum sind die Streiks wichtig?
Die Arbeitsbedingungen von Busfahrer*innen sind ziemlich mies: Es kommt oft vor, dass von einem Zwölf-Stunden-Tag nur acht Stunden bezahlt werden, weil verpflichtende Standzeiten unbezahlt sind. Und der Stundenlohn ist sowieso schon nicht angemessen! Die Arbeitszeiten sind sehr unregelmäßig und stressig, Klopausen sind selten. Das alles bedeutet auch: Es bleibt wenig Zeit für Familie und Freizeit, oft haben Busfahrer*innen nach einigen Jahren im Dienst mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Was haben wir damit zu tun?
Schlechter Lohn, schlechte Arbeitsbedingungen – das kann nicht sein bei einer so wichtigen und verantwortungsvollen Arbeit! Das allein ist schon Grund genug, sich mit den Arbeitskämpfen solidarisch zu zeigen. Zusätzlich sind wir als Klimatreffen überzeugt, dass eine soziale Verkehrswende nur gemeinsam mit den Beschäftigten im ÖPNV umgesetzt werden kann. Wenn wir weg vom Individualverkehr wollen, brauchen wir bei Bus und Bahn eine bessere Taktung, vollständige Abdeckung auch im ländlichen Raum und bessere Instandhaltung. Das darf nicht auf dem Rücken der Angestellten passieren: Es braucht mehr Personal und gute Arbeitsbedingungen.

Gab es nicht erst vor Kurzem Streiks im ÖPNV-Bereich?
Das stimmt, der Tarifvertrag Öffentlicher Dienst (TV-ÖD), der vor kurzem neu verhandelt wurde, regelt auch die Lohn- und Arbeitsbedingungen einiger Beschäftiger im ÖPNV – aber nicht aller! In Baden-Württemberg sind nur sieben Omnibus-unternehmen Teil des öffentlichen Dienstes. Ein Großteil der Betriebe fällt unter den Tarifvertrag Privates Omnibusgewerbe (pOBus), war also zu den Verhandlungen zum TV-ÖD nicht betroffen. Die Tarifrunde zum TV pOBus läuft im Moment: Dabei vertritt Ver.di die Arbeitnehmer*innen, auf Arbeitgeber*innenseite steht der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen (WBO).

Was ist bisher passiert?
In der ersten Tarifverhandlung am 3. Mai hatte der WBO nicht mal ein Angebot vor-bereitet – das wurde natürlich mit Warn-streiks beantwortet! Nachdem Ver.di die Forderungen sogar angepasst hatte, glänzte das Angebot des WBO durch Dreistigkeit:

Mit einer so langen Laufzeit und den aktuellen Inflationsbedingungen stellt das einen Reallohnverlust dar.

Das alles heißt für uns: Wir müssen uns mit den Busfahrer*innen solidarisch zeigen und sie in ihren Arbeitskämpfen unterstützen, wo immer wir können. In nächster Zeit wird es sicherlich noch zu weiteren Streiks kommen, dort werden wir gemeinsam vor Ort sein!
Guter Lohn und gute Arbeits-bedingungen für Busfahrer*innen sind ein Muss – Klimakampf und Arbeitskampf gehören zusammen – soziale Verkehrswende erstreiken!

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Warnstreik im Tübinger ÖPNV

Heute streiken die Tübinger Busfahrer*innen. Am 3. Mai sollte der allererste Verhandlungstag zwischen WBO (Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen) und verdi stattfinden. Doch der WBO hat nicht mal ein Angebot vorgelegt. Deshalb rief verdi einen Warnstreik aus. Verdi fordert mindestens 500 Euro mehr und zwölf Monate Laufzeit.

Wir sagen: Für Klimagerechtigkeit müssen wir weg vom Individualverkehr und den ÖPNV stärken. Das heißt: Mehr Verbindungen, bessere Taktung, mehr (klimafreundliche) Busse, günstige Tickets. Das alles geht aber nur, wenn die, die den Bus fahren, anständig bezahlt werden und unter guten Bedingungen arbeiten können. Davon sind wir aktuell weit entfernt, bei einem zwölfstündigen Arbeitstag werden teils nur acht Stunden bezahlt, die Arbeitszeiten sind unregelmäßig und der Arbeitsalltag stressig. Viele Busfahrer*innen haben nach einiger Zeit im Job gesundheitliche Beschwerden. So kann der ÖPNV keine zukunftsfähige Alternative zum Auto sein.

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