[Ankündigung] Kuba-Abend am 15. März

Kuba-Abend mit Film und Erfahrungsbericht | 15. März | ab 16:30 Uhr | Linkes Zentrum Trude Lutz

Die Kubaner:innen haben in den vergangenen 60 Jahren viel erreicht: Bildung und Gesundheitsversorgung für alle, ein quasi-kostenloser Nahverkehr, Lebenserwartung wie in den kapitalistischen Zentren und ein Umgang mit der Umwelt, der Kuba laut WWF zum nachhaltigsten Land der Welt gemacht hat.

Allerdings hat der Inselstaat derzeit schwer zu kämpfen: US-Blockade, hohe Inflation durch Corona-Krise und Ukraine-Krieg sowie nun zusätzlich massive Zerstörung und Stromausfälle durch zwei Hurrikans. Diese Umstände sind derzeit dabei, das kleine Land in die Knie zu zwingen.

Das wollen wir nicht einfach so hinnehmmen. Um Kuba zu untersützen und aus den Erfahrungen der Kubaner:innen zu lernen, veranstaltet das TOAKT – Offene Antikapitalistische Klimatreffen in Tübingen einen Solidaritäts-Abend: Wir zeigen die aktivistische Doku „Klimaschutz – Von Kuba lernen“ vom Klimatreffen München, hören einen Erfahrungsbericht von einer Genossin, die ein Jahr lang vor Ort war & diskutieren über die aktuelle Lage auf Kuba. Anschließend lassen wir den Abend bei kubanischen Snacks und Getränken ausklingen. Wir freuen uns auf euch!

Wann: 15.3. ab 16:30 Uhr
Wo: Linkes Zentrum Trude Lutz, Nauklerstraße 50 Tübingen
Eintritt wie immer natürlich frei
Für das leibliche Wohl ist gesorgt (auf Spendenbasis)

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[Nachbericht] Busfahrer*innen und Klimabewegung Hand in Hand am 22.02.25

Heute ist kein Arbeitstag, heute ist Streiktag! Mit dieser Parole waren gestern nicht nur die Tübinger Busfahrer*innen laut in der Innenstadt unterwegs, sondern auch die Klimabewegung. Klimakampf heißt Arbeitskampf und das bedeutet die Kolleg*innen im Streik zu unterstützen. Ohne gute Arbeitsbedingungen und gerechten Lohn fährt uns die Verkehrswende sprichwörtlich davon.

Gestartet haben wir am Hauptbahnhof mit einem Dialog zwischen Busfahrern die im Betriebsrat bei TüBus und RSV aktiv sind, der Gewerkschaftssekretärin Anne Zerr und einer Vertreterin vom Klimatreffen. „Wir wünschen uns dass der Arbeitgeber endlich mal an uns denk und nicht nur an sich!“. Martin Groß bedankte sich als ver.di Landesleiter und Tübinger Bürger bei den Busfahrer*innen: „Danke, dass ihr unsere Kinder zur Schule fahrt! Danke, dass ihr unsere Pflegekräfte zum Krankenhaus bringt!“ Weiterlesen

Busstreik am 22. Februar: Busfahrer*innen und Klimabewegung Hand in Hand!

Streikdemo: Gemeinsam für einen starken ÖPNV! | 22. Februar | 11 Uhr | Hauptbahnhof Tübingen

Jetzt ist es offiziell: Auch am Samstag werden die Busfahrer*innen in Tübingen streiken. Und das mit gutem Grund! Ohne sie läuft es nicht, das ist bei den Streiks der letzten Wochen klar geworden – Menschen kommen nicht zur Arbeit in die Schule, in die Uni, und die Verkehrswende können wir uns ohne die Busfahrer*innen sowieso abschminken. Ein gutes Angebot des Arbeitgeberverbandes WBO war in den letzten Verhandlungsrunden weit und breit nicht zu sehen, deshalb bereitet die Gewerkschaft ver.di gerade die Urabstimmung für den unbefristeten Streik vor. Die Busfahrer*innen brauchen jetzt unsere Solidarität!

Am Samstag stehen wir gemeinsam beim Streik der Busfahrer*innen auf der Straße. Wir wollen klarmachen: Busfahrer*innen und Klimabewegung stehen Seite an Seite für gute Löhne, einen starken ÖPNV und eine sozial gerechte Verkehrswende!

Klimabewegung: Auf zum Busstreik! Samstag, 22. Februar, 11 Uhr am Hauptbahnhof.

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22. Februar: Klimabewegung und Busfahrer: Gemeinsam für einen starken ÖPNV!

Demonstration für einen starken ÖPNV | 22. Februar | 11 Uhr | Hauptbahnhof Tübingen

Am 22. Februar steht die Tübinger Klimabewegung gemeinsam mit den Busfahrer*innen auf der Straße. Denn: Klimakampf und Arbeitskampf gehen Hand in Hand! Im Kampf für eine sozial gerechte Verkehrswende müssen wir uns zusammenschließen, denn Arbeitgeber und Politik werden uns nichts schenken!

Die Busfahrer*innen sind gerade mitten in der Tarifrunde, seit Anfang des Jahres streiken sie immer wieder für höhere Löhne. Die Angebote der Arbeitgeberseite bleiben bisher weit hinter dem zurück, was die Beschäftigten fordern und in den sozialen Medien wettert Oberbürgermeister Boris Palmer gegen die Streiks. Die Busfahrer*innen lassen sich das nicht gefallen und sind entschlossen, sich ihre Forderungen zu erkämpfen.

Als Klimabewegung sind wir solidarisch mit den streikenden Busfahrer*innen. Denn sie streiken auch für einen guten öffentlichen Nahverkehr und damit für eine sozial gerechte Verkehrswende. Damit der ÖPNV eine echte Alternative zum Auto wird, braucht es eine bessere Taktung, wenig Ausfälle und Verspätungen, günstige Tickets, aber vor allem auch Menschen, die die Busse fahren, und das langfristig und gerne. Stattdessen haben Busfahrer*innen momentan mit gesundheitlichen Problemen, starker Belastung im Arbeitsalltag und schlechter Bezahlung zu kämpfen. Deshalb steht die Klimabewegung solidarisch Seite an Seite mit den Busfahrer*innen, wenn sie für bessere Löhne kämpfen.

Der Arbeitskampf der Busfahrer*innen und der Kampf für Klimagerechtigkeit gehören zusammen! Wir wissen, dass Arbeitgeber und Politik uns nichts schenken werden – egal, ob es um höhere Löhne oder Klimagerechtigkeit geht. Auch in Tübingen wurde infolge des bundesweiten Haushaltslochs unter anderem der ÖPNV-Bereich zusammengekürzt, auch Klimaschutzmaßnahmen standen auf der Liste. Im Kontext multipler Krisen wird immer deutlicher, dass wir uns zusammenschließen müssen, wenn wir dagegen ankommen wollen: Klimabewegung und Busfahrer*innen Hand in Hand!

Deshalb rufen ver.di und das antikapitalistische Klimatreffen Tübingen gemeinsam zu einem Aktionstag am 22. Februar auf. Lasst uns gemeinsam als Klimabewegung, Gewerkschafter*innen und Busfahrer*innen auf die Straße gehen – für einen gut finanzierter ÖPNV, gute Löhne und Arbeitsbedingungen und eine sozial gerechte Verkehrswende! Nur wenn wir uns zusammenschließen können wir gewinnen!

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[Nachbericht] Warnstreiks der Busfahrer*innen am 9. und 21. Januar

Heute ist kein Arbeitstag – heute ist Streiktag! Diese und vorletzte Woche haben wir die Busfahrer*innen bei ihren Warnstreiks unterstützt. Bei den jeweils um die 100 Streikenden war die Stimmung an beiden Tagen kämpferisch, mit Trillerpfeifen haben die Busfahrer*innen auf sich aufmerksam gemacht. Wir als Klimatreffen waren mit Schildern und einem Transparent präsent. Zudem haben wir rund um den Streik Flyer an Passant*innen verteilt, um klar zu machen: Für Fahrgäste sind Streiks nervig, doch sie sind notwendig! Schuld sind nicht die Busfahrer*innen oder Gewerkschaften, sondern die Arbeitgeber!

Am Dienstag hatten wir ein kurzes Grußwort mitgebracht. Unsere Message an die Busfahrer*innen: Wir wollen kein Geld für Krieg, Autobahnen und fossile Energien – wir wollen Geld für euch!

Spontan haben einige Busfahrer*innen mit uns gemeinsam noch fahrende Busse blockiert. Außerdem haben wir uns gefreut, wieder mit den Busfahrer*innen ins Gespräch zu kommen.

Die gewerkschaftlichen Redebeiträge haben die laufende Tarifrunde in den größeren Kontext der Sparmaßnahmen eingeordnet, die auch in Tübingen sehr deutlich zu spüren sind. Wir wollen es nicht hinnehmen, dass der ÖPNV kaputtgespart wird, während die Autoindustrie gerettet und die Rüstung hochgefahren wird. Kuzey vom TüBus-Betriebsrat hat außerdem von den Verhandlungen erzählt, wo wieder mal klar wurde: „Die Arbeitgeber werden uns nichts schenken!“

Auf eine kämpferische Tarifrunde – Solidarität mit allen Streikenden!

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Schon wieder Busstreik? Schuld sind… Kapitalisten!

Wahrscheinlich habt ihr es schon mitbekommen: Heute streiken in ganz Baden-Württemberg Busfahrer*innen – auch in Tübingen. Sprechen wir nicht drumherum: Das ist ein riesiger Ärger für alle, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Aber die Busfahrer*innen streiken nicht, um die Fahrgäste zu ärgern. Die Arbeitsbedingungen, die gerade im Nahverkehr herrschen, sind in vielen Aspekten untragbar. Von dieser Ausbeutung profitieren die Besitzer der Busunternehmen.

Wir als Klimaaktivist*innen sind überzeugt, dass die Verkehrswende nicht funktioniert, solange die Beschäftigten ausgebeutet werden und den Ausbau des ÖPNV auf ihrem Rücken tragen müssen. Sie kann nur dann funktionieren, wenn der Ausbau des ÖPNV mit guten Arbeitsbedingungen für alle verbunden ist.

Wir verstehen also, wenn Fahrgäste jetzt wütend sind, gut so! Aber die Wut sollte sich gegen die Bonzen und Ausbeuter richten, die in den Verhandlungen die Beschäftigten am liebsten keinen Cent zahlen würden.

Wer also von diesem Streik betroffen ist, und das gerne loswerden würde, hier untenstehend die öffentlich zugängliche Mailadresse des Omnibus-Arbeitgeberverbandes WBO:

info@wbo.de

Wir stehen als Klimaaktivist*innen in voller Solidarität mit allen Streikenden und gegen Kapitalisten und Ausbeuter!

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Kürzungen bei Sozialem und Kultur? Nein danke!

Am 19.12.2024 standen wir mit 350 Menschen zusammen auf dem Marktplatz, um gegen die Kürzungen zu protestieren. Wir wollen an den Protest anschließen und am 18. Januar 2025  – noch vor dem finalen Beschluss vom Tübinger Haushalt – eine Demonstration veranstalten. Start soll um 15 Uhr am Tübinger Hauptbahnhof sein.

Gemeinsam sagen wir: Keine Kürzungen bei Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, über die Müllabfuhr und den Busverkehr bis hin zum Hallenbad Nord und dem Zimmertheater!

Statt Wahlkampf und Geschwätz – Geld für Soziales jetzt!!!

Wenn ihr euch an der Planung beteiligen wollt, schreibt uns eine Mail an klimatreffen-tuebingen@riseup.net.

Hier den Flyer runterladen: Kürzungsdemo-Flyer

Hier das Plakat runterladen: Kürzungsdemo-Plakat-A3

Gruß an die Tübinger Busfahrer*innen und Neujahrsplakate

Vor Kurzem hat bei TüBus eine Betriebsversammlung stattgefunden. Das haben wir zum Anlass genommen, den Busfahrer*innen kurz vor ihrer Tarifrunde einen Gruß zukommen zu lassen und den Arbeitgebern zu zeigen, dass wir den Busfahrer*innen zur Seite stehen. Klimakampf ist Klassenkampf – Klimabewegung und Busfahrer*innen Hand in Hand!

 

 

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Das neue linke Zentrum ist eröffnet!

Endlich ist es soweit: Wir können uns im neuen linken Zentrum „Trude Lutz“ in der Nauklerstraße 50 treffen! Dort ist genug Platz, auch für mehrere Veranstaltungen und Arbeitskreise gleichzeitig. Auch unser offenes Plenum findet ab jetzt dort statt – immer am 4. Donnerstag im Monat. Wir freuen uns, jetzt im neuen Zentrum gemeinsam Politik zu machen und es gibt einiges zu tun: Unter anderem steht die Tarifrunde der Tübinger Busfahrer*innen an – ihr seid herzlich willkommen, euch einzubringen!

Ein größeres Zentrum bedeutet aber auch mehr Miete: Wenn ihr ein paar Euro im Monat übrig habt, freut sich das linke Zentrum sehr über Daueraufträge. Jede Summe hilft dabei, linke Infrastruktur zu tragen und aufrechtzuerhalten!

Wir sehen uns ganz bald im linken Zentrum Trude Lutz! 🙂

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Party trotz Verbot: Soli-Party findet in der Lu15 statt!

Das Studierendenwerk verbietet unsere Soli-Party in der Münzgasse 7 zwei Tage vorher – unter dem Vorwand, dass es zur Ruhestörung kommen könnte (?). Kompromisslos und ohne vorherige Absprachen drohte das StuWe: Findet die Party trotzdem statt, wird Bewohner:innen fristlos gekündigt. Es bleibt unklar, ob dies für alle zukünftigen Veranstaltungen in der Münzgasse 7 gleichermaßen gelten wird.

Die Münze 7 ist ein teil-selbstverwaltetes Wohnheim. Selbstverwaltetes Wohnen gehört zur Tübinger DNA, wurde jahrelang erkämpft und wird nicht kampflos aufgegeben. Unsere Landschaft an Wohnprojekten ist wichtig für bezahlbaren Wohnraum, den sozialen Zusammenhalt und für soziokulturelle und nicht-kommerzielle Angebote. Im kapitalistischen Individualismus, wo Wohnraum zur Ware wird, ist das unerlässlich.

Bis dato war das Verhältnis mit der Nachbarschaft sehr gut. Es ist also unklar, ob die Beschwerden tatsächlich von den Nachbar:innen kamen oder wir es mit einem gezielten Angriff gegen uns als antikapitalistische Klimaaktivist*innen zu tun haben.

Auch wenn die Party nicht hätte stattfinden sollen, die Wohnprojekt-Szene Tübingens und die politische Linke halten zusammen! Wir sehen uns heute um 22:00 in der Ludwigstraße 15 (Lu15) am Sternplatz. Wir freuen uns auf euch.

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