Kürzungen bei Sozialem und Kultur? Nein danke!

Am 19.12.2024 standen wir mit 350 Menschen zusammen auf dem Marktplatz, um gegen die Kürzungen zu protestieren. Wir wollen an den Protest anschließen und am 18. Januar 2025  – noch vor dem finalen Beschluss vom Tübinger Haushalt – eine Demonstration veranstalten. Start soll um 15 Uhr am Tübinger Hauptbahnhof sein.

Gemeinsam sagen wir: Keine Kürzungen bei Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, über die Müllabfuhr und den Busverkehr bis hin zum Hallenbad Nord und dem Zimmertheater!

Statt Wahlkampf und Geschwätz – Geld für Soziales jetzt!!!

Wenn ihr euch an der Planung beteiligen wollt, schreibt uns eine Mail an klimatreffen-tuebingen@riseup.net.

Hier den Flyer runterladen: Kürzungsdemo-Flyer

Hier das Plakat runterladen: Kürzungsdemo-Plakat-A3

Kundgebung gegen die Kürzungen im Tübinger Haushalt

Im Tübinger Haushalt soll gekürzt werden – vor allem Kultur, Bildung, Soziales und ÖPNV sind betroffen. Die Stadt will am Personal sparen, bei vielen Buslinien soll die Taktung verringert werden, bei vielen sozialen Unterstützungssystemen – z.B. in der Geflüchtetenhilfe oder in der mobilen Jugendarbeit – soll massiv gespart werden. Kulturangebote wie das Hallenbad Nord oder das ITZ können vielleicht so nicht weiter bestehen.

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Gruß an die Tübinger Busfahrer*innen und Neujahrsplakate

Vor Kurzem hat bei TüBus eine Betriebsversammlung stattgefunden. Das haben wir zum Anlass genommen, den Busfahrer*innen kurz vor ihrer Tarifrunde einen Gruß zukommen zu lassen und den Arbeitgebern zu zeigen, dass wir den Busfahrer*innen zur Seite stehen. Klimakampf ist Klassenkampf – Klimabewegung und Busfahrer*innen Hand in Hand!

 

 

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Das neue linke Zentrum ist eröffnet!

Endlich ist es soweit: Wir können uns im neuen linken Zentrum „Trude Lutz“ in der Nauklerstraße 50 treffen! Dort ist genug Platz, auch für mehrere Veranstaltungen und Arbeitskreise gleichzeitig. Auch unser offenes Plenum findet ab jetzt dort statt – immer am 4. Donnerstag im Monat. Wir freuen uns, jetzt im neuen Zentrum gemeinsam Politik zu machen und es gibt einiges zu tun: Unter anderem steht die Tarifrunde der Tübinger Busfahrer*innen an – ihr seid herzlich willkommen, euch einzubringen!

Ein größeres Zentrum bedeutet aber auch mehr Miete: Wenn ihr ein paar Euro im Monat übrig habt, freut sich das linke Zentrum sehr über Daueraufträge. Jede Summe hilft dabei, linke Infrastruktur zu tragen und aufrechtzuerhalten!

Wir sehen uns ganz bald im linken Zentrum Trude Lutz! 🙂

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Party trotz Verbot: Soli-Party findet in der Lu15 statt!

Das Studierendenwerk verbietet unsere Soli-Party in der Münzgasse 7 zwei Tage vorher – unter dem Vorwand, dass es zur Ruhestörung kommen könnte (?). Kompromisslos und ohne vorherige Absprachen drohte das StuWe: Findet die Party trotzdem statt, wird Bewohner:innen fristlos gekündigt. Es bleibt unklar, ob dies für alle zukünftigen Veranstaltungen in der Münzgasse 7 gleichermaßen gelten wird.

Die Münze 7 ist ein teil-selbstverwaltetes Wohnheim. Selbstverwaltetes Wohnen gehört zur Tübinger DNA, wurde jahrelang erkämpft und wird nicht kampflos aufgegeben. Unsere Landschaft an Wohnprojekten ist wichtig für bezahlbaren Wohnraum, den sozialen Zusammenhalt und für soziokulturelle und nicht-kommerzielle Angebote. Im kapitalistischen Individualismus, wo Wohnraum zur Ware wird, ist das unerlässlich.

Bis dato war das Verhältnis mit der Nachbarschaft sehr gut. Es ist also unklar, ob die Beschwerden tatsächlich von den Nachbar:innen kamen oder wir es mit einem gezielten Angriff gegen uns als antikapitalistische Klimaaktivist*innen zu tun haben.

Auch wenn die Party nicht hätte stattfinden sollen, die Wohnprojekt-Szene Tübingens und die politische Linke halten zusammen! Wir sehen uns heute um 22:00 in der Ludwigstraße 15 (Lu15) am Sternplatz. Wir freuen uns auf euch.

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Blochwoche: 20.10. Workshop „Klimastreik Episode II – Die Beschäftigten schlagen zurück“

Klimastreik Episode II – Die Beschäftigten schlagen zurück

20.10. 15-18 Uhr Clubhaus (Wilhelmstraße 30)

Es ist eine dunkle Zeit für die Erde. Obwohl 2019 bereits über eine Million Menschen auf der Straße waren, sind Flutkatastrophen, Waldbrände und tropische Nächte im Oktober in Deutschland mittlerweile das neue Normal.
Die Klimakrise ist also auch bei uns angekommen. Doch wo hat sie ihren Ursprung und wie können wir jetzt handeln?
Die meisten Menschen sind ratlos, doch einige Beschäftigte schließen sich mit Klimaaktivist*innen zusammen, um sich gemeinsam der Krise in den Weg zu stellen….

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Eindrücke von unserer kreativen Beteiligung am Klimastreik

Letzten Freitag war wieder globaler Klimastreik und wir haben zu dieser Gelegenheit kurzerhand ein paar Gäste eingeladen: Scholz, Lindner, Wissing, aber auch Elon Musk oder ein paar VW-Vorstände sind vor unserem Block gelaufen und haben verdeutlicht, was sie von Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit halten: Nicht viel! Von hinten wurde ihnen natürlich viel Kontra gegeben – mit Schildern, Fahnen und Parolen.

Auch wenn im Vergleich zum letzten Mal wieder mehr Menschen teilgenommen haben, fiel der Klimastreik erneut eher klein aus. Bei uns lag der Fokus diesmal nicht auf der Mobilisierung, sondern auf einem kreativen und aussagestarken Ausdruck, den wir mit der oben beschriebenen Aktion erreichten. Zahlenmäßig zählte unser Bereich um die 50 Personen.

Mit der kreativen Beteiligung haben wir deutlich gemacht, dass wir von Appellen an die Regierung nichts erwarten können, sondern selbst Klimakampf von unten gegen die bürgerliche Politik und das Kapital aufbauen müssen: Für das Klima und die Erde – Brecht die Macht der Banken und Konzerne!

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Kreative Beteiligung am Klimastreik | 20.09.

Kreative antikapitalistische Beteiligung am globalen Klimastreik | Freitag, 20. September | 16:50 | Treffpunkt: Tagblatt-Gebäude

Lindner, Baerbock, Olaf Scholz – der Autolobby ganzer Stolz! Wir wissen es bereits: Die Ampel schiebt lieber ab, rüstet auf und schmeichelt der deutschen Autoindustrie, statt in sozial gerechten Klimaschutz zu investieren. Obwohl sie sich gerne als grün und sozial ausgeben, können wir uns von den bürgerlichen Parteien keine Lösungen für die Klimakrise erhoffen. Denn sie schützen nur das Kapital.
Unsere Antwort darauf: Antikapitalistisch kämpfen! Das möchten wir auch am Freitag beim Klimastreik deutlich machen. Kommt mit uns auf die Straße zu einer kreativen Beteiligung, bei der wir klar machen: Klimaschutz geht nur gegens Kapital!

Wir freuen uns auf euch und wenn ihr Lust habt, zieht euch schick an! 😉

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Warum die KRAFTZELLE GmbH kein guter Arbeitgeber wäre…

Du hast Interesse an einem guten, sicheren Arbeitsplatz, der nebenbei noch das Klima rettet? Du möchtest gutes Geld verdienen und damit noch der Gesellschaft etwas gutes tun? Wir müssen dich leider enttäuschen, das lässt sich bei Porsche leider nicht vereinen.

Den Bildern und Berichten nach wird dort an einer grünen, nachhaltigen Zukunft geforscht und der Antrieb von Morgen entwickelt. Aber ist diese Fabrik und die E-Auto-Entwicklung insgesamt wirklich so zukunftsorientiert wie wir glauben sollen? Laut Werbung und Politik ist es klar: Das E-Auto Made in Germany ist die Zukunft. Aber hat die Autoindustrie wirklich plötzlich ihr Herz für’s Klima entdeckt? Weiterlesen