Antikapitalistischer Bereich auf dem FFF-Klimastreik!

+++Antikapitalistischer Block auf FFF-Demo+++über 300 folgten Aufruf von IGMjugend, Ver.di jugend und TO AKT+++Bannerdrop und Theater entlang der Strecke+++

Am 23. September haben wir uns mit einem antikapitalistischen Block der FFF-Demo in Tübingen angeschlossen. 300 Personen folgten dem Aufruf von IGMetall jugend, Verdi jugend und TO AKT unter dem Motto: „Krisenprofiteur*innen einheizen, People not Profit, Energiekonzerne vergesellschaften!“ an. Die Teilnehmer*innen, von jung bis alt, brachten mit Schildern und Transpis antikapitalistische Inhalte auf die Straße! Durch die kämpferische Stimmung wuchs der Block zeitweise auf bis zu 300 Personen und erhielt viel Zuspruch von Passant*innen. Besonders der Fokus auf die aktuelle kapitalistische Krise und der unsozialen Gasumlage fand fiel Anklang. Immer wieder skandierte der Block: „In der Kälte nicht allein, heizen wir den Reichen ein!“.

Vor der Neuen Aula führten Aktivist*innen des TO AKT ein Theater auf, bei dem aufgezeigt wurde, wie die Arbeiter*innenklasse im Kapitalismus durch Großkonzerne und Politik unterdrückt und ausgebeutet wird. Mit Schildern wurden CO2-Ausstoß und Krisenprofite von der Kapitalisten-Klasse und die der Lohnabhängigen aufgezeigt. Die Politik nahm von der Arbeitenden Klasse das Geld um, wie bei der Gasumlage, den Konzernen noch mehr Profit einzujubeln. Dass es hier ungerecht zugeht, wurde mehr als deutlich. Wenn Konzernchef*innen sich die 10. Villa kaufen und ihr CO2-Ausstoß immer weiter durch die Decke geht, die Klasse der Lohnabhängigen aber unter den Krisenfolgen leidet, muss sich etwas ändern.

 

Der Lösungsvorschlag wurde an der Neckarbrücke gebracht: dort wurde ein Banner mit der Aufschrift: „Energiekonzerne vergesellschaften!“ am Aufgang zum Österberg, untermalt mit Pyro, entrollt. Denn um die kapitalistische Ausbeutung zu stoppen, müssen wir die Konzerne dem Profitzwang entziehen. Durch Enteignen und Vergesellschaften stehen die Konzerne nicht mehr im Wettkampf zueinander und Entscheidungen werden nicht nur von wenigen zu Gunsten der Profite getroffen. Wir wollen als Gesellschaft demokratisch entscheiden, wie und wofür Strom produziert wird. Denn ist die Energieinfrastruktur erst in unserer Hand, so wäre der Weg frei für einen klimafreundlichen und sozialverträglichen Umbau des Energiesektors. Anders als uns oft von den Großkonzernen vermittelt wird, ist es sehr wohl möglich, Arbeitsplätze trotz des Umbaus auf erneuerbare Energien zu erhalten.

Darauf bezieht sich unsere Klimakneipe, die am Abend des Klimastreiks gemeinsam mit der IGMjugend veranstaltet wird. Hierbei wird auf die Notwendigkeit des gemeinsamen Kampfes gegen die kapitalistische Ausbeutung und die unsoziale Klimapolitik aufgezeigt und in netten Gesprächen der lange Tag ausgeklungen.

Wir werden weiterhin auf die Straße gehen, besonders jetzt, mit dem bevorstehenden „heißen Herbst“ und gegen soziale Ungleichheit und ausbeuterische Klimapolitik demonstrieren. Denn die Lösung gegen frieren und Geldnot liegt auf der Hand: Energiekonzerne vergesellschaften!