Wir waren am 24.01.26 mit über 100 Leuten gegen die Kürzungen im kommunalen Haushalt Tübingens auf der Straße. Als Klimatreffen haben wir gemeinsam mit dem ver.di Ortsverein und dem DGB Kreisverband Tübingen gegen Streichungen von wichtigen Angeboten in der Kommune demonstriert. Unsere Forderung ist klar: „Nehmt das Geld den Reichen, statt bei uns zu streichen!“
Begonnen haben wir am Hauptbahnhof, wo ver.di in einer Rede klar gemacht hat, dass diese Kürzungen den kompletten öffentlichen Sektor betreffen werden und die Beschäftigten das schon jetzt deutlich spüren. Danach haben wir als Klimatreffen eine Rede gehalten, in der wir den Bezug zwischen der Aufrüstung und der Kürzungen aufzeigten. „Bei der Rüstung sind sie fix, für die Bildung tun sie nix!“. Zudem kritisieren wir ganz klar das Verhalten des Gemeinderats. Anstatt sich gegen den Sparzwang des Bundes zu stellen, führen diese einfach durch und geben dabei mit ihrem Rasenmähermodell die Verantwortung an die Verwaltung ab. Das geht gar nicht!
Genau das haben wir in der anschließenden Demo zum Marktplatz klar gemacht, bei der wir unter anderem laut auf die Kürzungen im ÖPNV aufmerksam gemacht haben: „Weil ich auf den Hügel muss – Kürzt den Palmer nicht den Bus!“ Die Streichungen von Buslinien belasten schon jetzt konkret die Tübinger Bevölkerung!
Bei der Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz hat der Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit klargestellt, dass gut finanzierte soziale Arbeit essentiell und kein „Platinstandard“ ist. Auch die KIT-Jugendhilfe war schon letztes Jahr von Haushaltskürzungen betroffen und hat wieder mit drohenden Kürzungen zu kämpfen, was schon jetzt die Arbeit vor Ort massiv belastet, wie sie in der letzten Rede betont haben.
Mit einer bunten und kreativen Demo haben wir heute gezeigt, dass wir und die Tübinger*innen nicht bereit sind, die Einschnitte Ihrer Lebensqualität einfach hinzunehmen, während an anderer Stelle Milliarden für Rüstung ausgegeben wird und riesige Vermögen einfach verschont bleiben!








